Freitag, 19. Dezember 2014

gebrannte Mandeln.





Puh.
Das Wetter zieht mich runter.
Wenn Regen doch wenigstens
zu Schnee werden würde.
Dann könnte ich die
andauernde Dunkelheit besser verkraften.

Es sind Tage, an denen
man im Bett bleiben will.
Und es nur hilft, 
viele Kerzen anzuzünden
und das Draußen zu
meiden.

Dann wirkt es ungemein,
wenn die Wohnung wohlig duftet.
Bester süßer Mandelduft erfüllte
gestern die unsere.

Und Mandel für Mandel wird
nun genascht.












































Für eine Portion braucht man:

Zweihundert Gramm Mandeln
Eine Vanilleschote
Einen halben Löffel Zimt
Fünfzig Gramm Zucker
Fünfzig Milliliter Wasser

Wasser, Zucker, Zimt und das Mark der Schote in einer beschichteten Pfanne zum kochen bringen. Dann die Mandeln dazugeben und andauern rühren, bis die Zuckermasse dickflüssiger wird. Irgendwann trocknet der Zucker und die Mandeln werden "gebrannt" - immer weiter rühren, bis die Zuckermasse wieder schmilzt und Fäden zieht. Dann auf Backpapier geben und die Mandeln mit zwei Gabeln voneinander trennen. Achtung, die Zuckermasse ist sehr sehr heiß. Die Mandeln abkühlen lassen und vernaschen!

Samstag, 13. Dezember 2014

Quarkstollen



Nur noch wenige Tage,
die man versucht 
zu konservieren,
festzuhalten,
zu genießen,

zu
verlangsamen.

Ich mag die Weihnachtszeit,
wenn auch immer etwas
Stress mitschwingt.

Ein paar Tage mit der
Familie liegen hinter mir.
Zurück in der Stadt,
wird mir bewusst,
wie nah das neue
Jahr ist und was noch
alles erledigt werden will.

Besser geht das von der Hand,
wenn eine Tasse Tee neben einem steht,
in die von Zeit zu Zeit 
etwas Stollen getunkt werden kann.



Für zwei Stollen braucht man:

Fünfhundert Gramm Mehl
Ein Päckchen Backpulver
Ein Ei
Ein Päckchen Vanillepuddingpulver
Zweihundert Gramm Zucker
Abrieb und Saft einer halben Zitrone
Ein halbes Röhrchen Rumaroma
Gehackte Mandeln
Etwas Bittermandelarmona
Dreißig Gramm gehacktes Zitronat
Zweihundertfünfzig Gramm Quark
Zweihundertfünfzig Gramm weiche Butter
Zweihundertfünfzig Gramm Rosinen

Butter
Puderzucker

Mehl und Backpulver in einer Schüssel vermengen. Das Ei mit dem Vanillepuddingpulver und der Milch verquirrlen und danach in die Mitte der Mehlmischung geben. Jetzt den Zucker, die Zitrone, Rumaroma, Mandeln, Bittermandelaroma und Zitronat dazugeben und alles vermengen. Anschließend Quark und Butter dazugeben und alles zu einem klebrigen Teig vermengen. Zum Schluss die Rosinen einarbeiten.

Jetzt die Hände gut anfeuchten und aus dem Teig zwei Stollen formen und auf ein gefettetes Backblech legen. Die Stollen sollte lieber etwas höher, als breiter sein, da sie beim Backen in die Breite gehen. 

Den Stollen bei einhundertsechtzig Grad achtzig Minuten backen und alle zwanzig Minuten mit flüssiger Butter bestreichen. Wird der Stollen zu dunkel, mit Alufolie abdecken. Wenn er aus dem Ofen kommt, ein letztes Mal mit Butter bestreichen und dann mit Puderzucker bestäuben. Abkühlen lassen und genießen.


Dienstag, 9. Dezember 2014

Biskuitrolle mit Erdbeersahne.





Wir stecken mitten im 
Dezember,
einfach verrückt.
Das Jahr ist nur so
verflogen.

Das macht nachdenklich.

Es gefällt mir nicht,
wie die Tage durch die Hände ringen.

Aber da bin ich wahrscheinlich
nicht die Einzige.

so
der
Dezember

                   plätschert

also 

                  vor
                sich

hin

Zum Geburtstag meiner
(sie kann übrigens ganz zauberhaft singen)
Gab es heute wieder gerolltes.

Bei Nina holte ich mir die
Inspiration
- denn das Schwesterlein ist mehr als
wählerisch, wenn es um Süß geht-
Etwas anders und angepasst wurde es.



Für eine Rolle braucht ihr:

Vier Eier
Eine Prise Salz
Sechzig Gramm Zucker
Drei Esslöffel heißes Wasser
Eine Prise Zimt
Einen Löffel Backpulver
Achtzig Gramm Mehl

Vier Esslöffel Zucker
Eine Vanilleschote
Zweihundert Gramm Sahne
Fünf bis sechs Erdbeeren (gefroren)

Puderzucker

Das Rezept bei Nina abgeguckt und etwas verändert. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz und zwanzig Gramm Zucker schlagen, bis es fest ist. Die Eigelb mit vierzig Gramm Zucker, einer Prise Zimt und dem heißen Wasser circa 5 Minuten verrühren, bis die Masse schaumig und sämig wird. dann mit dem Eischnee vermengen. Das Mehl und Backpulver sieben und unter die Eiermasse heben. Nun auf das Backpapier eines Bleches streichen (sodass ein Quadrat entsteht) und bei 170 Grad für circa 7 Minuten backen. Der Teig soll nur zart gebräunt werden. In der Zeit in Küchenhandtuch mit Zucker berieseln und dann den heißen Teig darauf stürzen. Das Backpapier ganz vorsichtig abziehen und den Biskuit mit dem Handtuch einrollen und auskühlen lassen.

Die aufgetauten Erbeeren mit zwei Esslöffeln Zucker pürieren. Die Sahne mit Vanillemark und zwei Esslöffeln cremig schlagen. Den kühlen Boden ausrollen. Nun erst die Erdbeermasse streichen und dann mit Sahne vollenden (lasst am Ende der Rolle circa 2 Zentimeter unbestrichen). Sanft aufrollen und mit Puderzucker berieseln.

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Weihnachtsgeschenk für den Jungen oder Papa.


Nun kommt der 
schwierigste Fall unter den
Weihnachtsgeschenken.
Etwas für den Papa oder Jungen 
zu finden ist einfach viel viel komplizierter,
als die beste Freundin zu beschenken
- denn da kann man einfach aussuchen, 
was einem selbst gut gefällt -

Vielleicht hilft euch meine Liste ein wenig.
Sowohl beim Jungen,
als auch bei Papa verschenke
ich aber am Liebsten gemeinsame
Unternehmungen.
Theater, Konzerte oder ein gutes Essen
- von den Erinnerungen zehrt man
doch für immer!

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+   Sammelstelle für schmutzige Socken - Ferm Living
+ +   Kakkmaddafakka - Gute Musik auf schwarzer Scheibe
+ + +   Die schönsten Mühlen zum Nachwürzen - Menu
+ + + +   Guter Lesestoff für Fleischfresser
+ + + + +   Ein guter Tropfen des Comeback-Getränks - Monkey 47
+ + + + + +   Schöne schlichte Haken, die für Ordnung sorgen -  House Doctor
+ + + + + + +   Tesa-Spender aus Beton - Magnus Pettersen
+ + + + + + + +   Deutschland Typografisch - Blod&Noble
+ + + + + + + + +   Schwarze Schönheit für die Küche - Wesco
+ + + + + + + + + +   Retro-Holzradio für das IPhone -  Jonas Damon
+ + + + + + + + + + +  La Bruket riecht toll und sieht super aus!

Sonntag, 30. November 2014

Vanilleschnecken und weißer Glühwein.



Erster Advent.
Die erste Tageshälfte verbrachte ich
ganz gemütlich und
faul mit dem Jungen,
Tee und Harry Potter im frisch bezogenen Bett.

Dann die zweite Hälfte
wurde mit Freunden geteilt.
Viel selbstgemachtes Süß,
brennende Kerzen
und Geselligkeit.

Ein perfekter Beginn
der Weihnachtszeit.

Gerollt wurde dieses Mal kein Zimt
-wie sonst fast immer-
sondern sämiges goldenes Süß.

Dazu auch Gold im Glas,
etwas sauer und auch süß!
Genau richtig!


Für circa 40 Schnecken:

600 Gramm Mehl
200 Gramm Zucker
200 Milliliter Milch
200 Gramm flüssige Butter
Ein Päckchen frische Hefe
Ein Teelöffel Zimt

Fünfzig Milliliter Milch und Fünfzig Gramm leicht erwärmen und darin die Hefe eine viertel Stunde gehen lassen. Dann Mehl, Zucker, Butter, Zimt und Hefemischung zu einem weichen Teig verkneten. Wenn nötig etwas Milch oder Mehl hinzugeben. Den Teig eine Stunde gehen lassen - warm sollte es sein. Einmal kneten und abermals eine Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit den Pudding vorbereiten.

Eine Vanilleschote
Abrieb einer viertel Orange
Eine Prise Zimt
250 Milliliter Milch
Drei Esslöffel Zucker
Ein Ei
Fünfzig Gramm Stärke

Fünf Esslöffel der Milch mit Stärke, dem Mark der Schote, dem Abrieb und Zimt verrühren. Die restliche Milch zum Kochen bringen. Dann die Mischung in die heiße Milch rühren und etwas abkühlen lassen, um schließlich das Eigelb einzurühren. Den Pudding etwas abkühlen lassen.

Den Hefeteig in zwei Teile schneiden und jeweils ausrollen, sodass eine relativ quadratische Fläche entsteht. Diese mit der Vanillecreme bestreichen und anschließend rollen. Circa 1,5 Zentimeter breite Schnecken schneiden und auf ein Blech mit Papier legen. Mit Milch besteichen und bei 170 Grad circa 15 Minuten backen, bis sie eine zarte Bräune haben. Lauwarm schmecken die Schnecken am besten!


Für einen großen Topf weißen Glühwein:

Zwei Liter Weißwein
Ein Liter trüber Apfelsaft
Zwei Anissterne
Zwei Zimtstangen
Vier Scheiben Ingwer
Vier Scheiben Orange
Ein halber Teelöffel Zimt
Ein halber Teelöffel Kardamom
Orangenlikör nach Geschmack
Vanillearoma nach Geschmack
Drei Esslöffel Rohrzucker

Alles vermengen und erwärmen (nicht kochen). Mindestens eine viertel Stunde ziehen lassen.

Samstag, 29. November 2014

Weihnachtsgeschenk für die Schwester oder beste Freundin.


Auf in die zweite Runde.
Hier findet ihr allerlei Schönes, 
über das sich eure 
Schwester oder beste Freundin
ganz sicher unglaublich freuen würde.

zartes Gold
für goldige
Menschen
.
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.
Oder ihr nehmt euch etwas Zeit und
bastelt schönen Schmuck,
echte Unikate.


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+   Weicher Monkischal für kalte Tage
+ +   So bist du erfolgreich! Ein Buch von Paul Arden
+ + +   Vielleicht über dem Küchentisch? Hängelampe von Bloomingville
+ + + +   Winterzeit ist Kerzenzeit! Zum Beispiel diese von H&M
+ + + + +   schönste Schere von HAY
+ + + + + +   besondere Halskette für die Silvesternacht von COS
+ + + + + + +   kleine, goldene Uhr von Komono
+ + + + + + + +   gute Musik aus guten Hörern von Philips
+ + + + + + + + +   Burt`s Bees verleiht zarte Mädchenhände
+ + + + + + + + + +   gemeinsame Teestunden mit der Kanne von Stelton
+ + + + + + + + + + +   Alle Schlüssel beisammen mit dem Schlüsselring von Areaware

Mittwoch, 26. November 2014

erstes Gold.

 



Weihnachtszeit ist meine Zeit.
Wie ein Schwamm versuche ich jede 
Sekunde in mich aufzusaugen
- wohl wissend, dass Heiligabend
 viel zu schnell da ist -

Ich mag die Weihnachtszeit,
weil es die Zeit im Jahr ist,
in der mich der Winter nicht ärgert.
Kälte, schlechtes Wetter
und Dunkelheit lassen sich
bei Kerzen, Gebäck und Tee
auf dem Sofa wirklich gut
aushalten.

Also los dann! Je eher umso besser.
Ein wenig wird auch in diesem
Jahr dekoriert.

Wenig Farbe.
Mehr Natur.
Und etwas gold.

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